Dieses Buch versucht dem Sprichwort nachzugehen, dass die Bibel und das Gewehr stets gleichzeitig in kolonisierte Länder gekommen sind. Anhand verschiedener Geschichten vermittelt Sugirtharajah einen Eindruck, wie die Bibel von Kolonialisten und Kolonisierten gelesen wurde und welchen Einfluss also das „empire“ auf die Bibel hatte und die Bibel auf das empire. Als Beispiel werden die…WeiterlesenR.S. Sugirtharajah (2005), The Bible and Empire, New York.
In diesem provokanten und aufregenden Buch greift Chakrabarty den zentralen Mythos des Eurozentrismus an und zeigt auf, wie die Moderne sich auch ohne Europa denken lässt. Damit weist Chakrabarty Europa einen neuen geistesgeschichtlichen Platz in der Provinz zu und macht verschiedene Geschichten der Modernisierung ausgehend von den Rändern stark.WeiterlesenDipesh Chakrabarty (2008), Provincialising Europe, New Jersey.
Sharon Betcher untersucht die Wundergeschichten in den Evangelien und ihre Auslegung in der Kirchengeschichte, sowie besonders die dogmatischen Grundlagen in der Pneumatologie und die Auswirkungen auf christliche Missionstätigkeit. Sie zeigt auf, wie Behinderung auch in modernen Gesellschaften gefürchtet wird und liefert eine postkoloniale Lesart von Behinderung, aus der klar wird, warum sie, die selbst behindert…WeiterlesenSharon V. Betcher (2007), Spirit and the Politics of Disablement, Minneapolis.
Ausgehend von den Erfahrungen vieler asiatischen Frauengruppen entwickelt die aus Hongkong stammende Theologin Kwok Pui-Lan eine dialogische Hermeneutik. Diese Hermeneutik nimmt die multireligiöse Lenbenswirklichkeit asiatischer HörerInnen der Bibel ernst und orientiert sich an Modellen Bakhtins, die die Vielstimmigkeit jeden Textes stark machen. So wird ein Raum geschaffen für ein neues Verständnis von Mündlichkeit und zahlreiche…WeiterlesenKwok Pui-Lan (1996), Interpretation als Dialog, Luzern.